Praxis
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Was bedeutet "Scanner"


Ein sog. Scanner (engl. to scan = abtasten) bezeichnet eine Person mit „besonderen“ Persönlichkeitseigenschaften.

Wobei das Besondere, aus meiner Sicht auf keinen Fall mit Arroganz in Verbindung steht. Ich spreche daher nicht   für mich alleine, sondern teile diese Einstellung mit den meisten der „Betroffenen“.

Der Begriff „Scanner“ stammt von Barbara Sher, die zu diesem Thema ein Buch mit dem Titel:

„Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast.“

veröffentlicht hat.


Sie beschreibt darin, dass Wesen, die Fähigkeiten und Probleme der Scanner und hat, diesen Begriff geprägt.

Scannertalente sind häufig viel- und/oder hochbegabt

dabei sehr kreativ und fantasievoll.

Sie haben zahlreiche verschiedene Interessen, die

unterschiedlicher nicht sein können.

In meinem Fall sind es Themen wie z.B. Sport, Medizin, Computer, Kochen und Backen, handwerkliche Tätigkeiten aller Art, Gartenarbeiten, Technik, Bücher lesen etc.

Vieles, was ein Scannertalent hört und sieht, regt seine unstillbare Neugier an, am liebsten möchte er gleich damit anfangen. 

Im Hinblick auf die zahlreichen Normen und der mangelnden Flexibilität unserer heutigen Gesellschaft kann diese Fähigkeit sogar ein Stigma bedeuten. Anders zu sein, wie ein Großteil der Bevölkerung ist heutzutage nicht erwünscht. Sie haben deshalb sehr oft Schwierigkeiten, vor allem im schulischen- und beruflichen Bereich anerkannt zu werden und sind deshalb häufig Opfer von Mobbing.

Zusätzlich haben Scanner oft Probleme bei der Wahl eines Berufes oder Studiums, was den zahlreichen Interessengebieten zugrunde liegt. Deshalb wird häufig eine Berufsausbildung- oder das Studium abgebrochen. Nicht selten heißt es dann, dass der - oder diejenige zu dumm oder faul wäre. 

Arbeitslosigkeit und Armut bilden deshalb keine Ausnahme.

 

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