Praxis Hochsensibel & Scannertalent       

Hochsensibilität ist eine Persönlichkeitseigenschaft, die bei ca. bei 10-15 % der Bevölkerung vorliegt.

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Elaine Aron, eine amerikanische Psychologin und Pionierin auf diesem Gebiet, beschrieb den Begriff „Highly Sensitive Person“ (HSP) im Jahr 1996 erstmals.

Untersuchungen zur Folge wird davon ausgegangen, dass die Bereitschaft seine Umwelt besonders intensiv wahrzunehmen, in der längeren Reizverarbeitung des Gehirns liegt.

Bei uns Hochsensiblen sind Teile im Gehirn aktiver, die u.a  mit  visueller Aufmerksamkeit und den Augenbewegungen in Verbindung stehen.

Die Reizaufnahme ist sehr detailliert und muss länger verarbeitet werden, wie bei weniger sensiblen Menschen. Dadurch kann es schneller zu einer Reizüberflutung kommen.

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Eine erhöhte "Verwundbarkeit" und fehlende Abgrenzung, können im Zusammenhang mit depressiven Verstimmungen und anderen psychischen Beschwerden stehen.

Betroffene, können von einer psychologischen Begleitung profitieren.

Dabei geht es hauptsächlich um die Aktivierung von Ressourcen und der Steigerung des Selbstbewusstseins.

Hochsensibilität lässt sich anhand einiger Merkmale erkennen. 

Das Vorkommen und die Intensität dieser Eigenschaften sind individuell- und unterschiedlich stark ausgeprägt:

  • erhöhte Schmerzempfindlichkeit
  • gute Intuition oder Bauchgefühl
  • ausgeprägte Fantasie und vielschichtige Gedankengänge
  • Reflektieren des eigenen Verhaltens
  • intensives Erleben von Musik und Kunst
  • Naturliebhaber
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Altruismus und großer Gerechtigkeitssinn
  • Synästhesie, eine angeborene Besonderheit in der Wahrnehmung von Sinnesreizen (Musik schmecken) ....
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Bist Du ein "Scanner" (Alleskönner)?

Ein sog. Scanner (englisch to scan = abtasten) bezeichnet Personen mit unstillbarer Neugier und kann ein zusätzliches Merkmal bei Hochsensibilität sein.  


Barbara Sher, eine amerikanische Psychologin hat diesen Begriff geprägt und ein Buch dazu veröffentlicht: "Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast.“   

Barbara Sher beschreibt darin das Wesen, die Fähigkeiten und Probleme der Scanner:

  • Scanner sind häufig hoch-/ und oder viel begabt.
  • Hochsensibel
  • Kreativ und fantasievoll. 

  • Sie haben zahlreiche verschiedene Interessen, die unterschiedlicher nicht sein können.

  • Sport, Medizin, Computer, Kochen und Backen, handwerkliche Tätigkeiten aller Art, Gartenarbeiten, Technik, Bücher lesen etc. (Alleskönner)

  • Vieles was ein Scanner hört und sieht, aktiviert seine unstillbare Neugier, möglichst zeitnahes Umsetzen des gesehenen, ist vorgesehen.

  • Im Hinblick auf die zahlreichen Normen und der mangelnden Flexibilität unserer heutigen Gesellschaft, kann diese Fähigkeit sogar ein Stigma bedeuten. Anders zu sein, wie ein Großteil der Gesellschaft ist heutzutage nicht erwünscht. Scanner haben deshalb oft Schwierigkeiten im schulischen- und beruflichen Bereich sozial anerkannt zu werden. Sie sind deshalb häufig Opfer von Mobbing, traumatische Erfahrungen sind keine Seltenheit.

  • Zusätzlich haben Scanner oft Probleme bei der Auswahl eines Berufes oder des Studiums. Diese Tatsache liegt den zahlreichen Interessengebieten zugrunde. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass eine begonnene Berufsausbildung- oder ein Studium abgebrochen wird. Nicht selten erweckt das bei Außenstehenden,  Freunden und Bekannten, den Eindruck von Bequemlichkeit.

   Link zur Seite von Elaine Aron:


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